Konventionelle Denkweisen durch Zusammenarbeit durchbrechen

1. Welche Elemente sind Ihrer Meinung nach unerlässlich für eine erfolgreiche kollaborative Praxis zwischen Organisationen und Fachbereichen?

Wichtig ist, Wissen und Erfahrungen (von Politikern, Behörden, Nutzern und Bürgern) um ein gemeinsames Ziel herum zusammenzuführen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Dafür muss eine Kultur des Vertrauens geschaffen werden, um so das konventionelle Denken in Organisationen sowie unter Fachleuten und Bürgern aufzubrechen. Es braucht auch Zeit, um eine Gruppe von Partnern zusammenzustellen, die eng zusammenarbeitet, damit die Umsetzung langfristig sichergestellt ist.

2. Was sind Ihre Erwartungen an die Beiträge in dieser Kategorie?

Ich suche nach Projekten und Ansätzen, die eine Vielzahl von Interessengruppen einbeziehen, kreative Ansätze zur Nutzung des kollektiven Wissens verfolgen und die Organisationen nachhaltig prägen.

3. Was glaube Sie, ist der Mehrwert von kollaborativen Praktiken?

Kollaborative Praktiken können, wenn sie gut umgesetzt werden, das Ausgestalten und Erproben von Sozialpolitik umfassend verändern. Sie ermöglichen es, Wissen und Tatkraft zu bündeln, um die Wirkung und Qualität im Sozialwesen zu verbessern.

 

Marie-Automne Thepot
Leiterin Innovation der Stadt Paris